Der Schlatenkees Gletscher im NP Hohe Tauern

Das Schlatenkees im Talschluss des Gschlößtals ist mit 900 ha und 5,5 km Länge (Stand 1986) der größte Gletscher im Tiroler Teil der Venedigergruppe und nimmt 3% des Gemeindegebiets von Matrei ein. Vor etwa 9.000 Jahren erreichte der Gletscher seine größte Ausdehnung, jedoch war er um 1840 nicht viel kleiner. Heute ist das Schlatenkees so klein, wie es seit 750 Jahren nicht mehr, und in den letzten 9.500 Jahren nur selten war.

Obwohl der Gletscher so klein wie selten in den letzten 9.500 ist, ist der Schlatenkees Gletscher einer der schönsten Gletscher den die österreichische Berglandschaft zu bieten hat.

Als ich vor Jahren das erste Mal sozusagen frontal vor einem Gletscher gestanden bin, hat mich dieser Anblick nicht mehr losgelassen. Der Schlatenkees mit seinem Gletscherschliff ist ein naturfotografischer Leckerbissen und der Schliff selbst hast schon so machen Fotografen auf der Suche nach dem ultimativen Motiv im Gletscherbereich gesehen.

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Der Schlatenkees Gletscher, ein imposanter und sicherlich einer der schönsten Gletscher die man in Österreich findet.


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Der Gletscherrand, hier trifft das Eis den Berg und man bekommt einen Einblick in das Innere eines Gletschers.



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Eis so blau wie der Himmel. Ein fantastischer Anblick verbunden mit einem mulmigen Gefühl beim Fotografieren.




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Ausblick vom Schlatenkees Gletscher auf den Kleinvenediger.



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Der Gletscher selbst ist überzogen mit Rinnen und Spalten in allen Größen.



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Gerade die größeren Spalten sind es, vor denen man besonders viel Respekt haben sollte.



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Am Gletscher selbst, Motive wohin das Auge reicht.



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Eine Felsenlandschaft der besonderen Art.




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Der Gletscherschliff ist eine fotografische Augenweide, Linien, Strukturen und Formen im Fels.




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Eine Landschaft wie aus einer anderen Welt. Manche Felsen sind so groß wie Kleinwagen.


Der Gletscherschlif, der Gletscher selbst, die sonderbare Felsenlandschaft am Gletscherrand und nicht zu vergessen die unterschiedlichen Gletschertore sind eine Faszination für sich. Wenn man als Naturfotograf in dieser Landschaft unterwegs ist, dann kommt man beim Fotografieren nicht mehr nach.

Es gibt unzählige Motive die man mit der Kamera festhalten möchte. Leider ist die Alte Prager Hütte geschlossen worden und so wie es aussieht, wird die Hütte auch auf absehbare Zeit geschlossen bleiben. Somit bleibt nur mehr der längere Aufstieg zur Neuen Prager Hütte, oder einfach der Aufstieg aus dem Tal vom Venediger Haus.

Bei Aufstieg wird so einiges an Kondition vom Fotografen verlangt, unnötiges Gewicht macht sich beim Aufstieg sofort bemerkbar und man sollte sich genauestens überlegen welche Ausrüstungsgegenstände man auf den Berg mitnehmen möchte.

Da sich das Gletschertor am unteren Gletscherrand am Schlatenkees seit meinem ersten Besuch 2006 sehr verändert hat und da es heuer ein besonders schönes neues Gletschertor geben soll, werde ich den Schlatenkees Mitte September 2010 noch mal fotografisch heimsuchen.

Es besteht für interessierte Fotografen, um genau zu sein, für einen einzelnen Fotografen, die Möglichkeit im Rahmen eines 1 Tages Einzelworkhshops mit dabei zu sein. Genauere Informationen zum Thema Einzelworkshop findet sich
hier.

Herbert Köppel, September 2010