Der Tauglbach - Die Entdeckung einer wilden Bachlandschaft - April 2011
Mein Zugang zur Schwarz/Weiss-Fotografie ist immer etwas farblos gewesen. Mir hat dabei in der Naturfotografie einfach die Farbe gefehlt. Ist das schöne Licht erstmal weg, dann hat man harte Schatten, die Farben sind oft knallig und viel zu kräftig - alles keine guten Voraussetzungen um eine Landschaft im schönsten Licht darzustellen.
Harte Schatten, knallige Kontraste - nun irgendwie sind da doch gute Bedingungen um Landschaft mal monochrom - also einfärbig aufzunehmen.
Beim letzten Besuch am Tauglbach hat sich diese Gelegenheit geboten. In tiefen Klammen kommt eigentlich sehr oft kein brauchbares Licht - steht die Sonne aber hoch genug, dann kommt meist schon am frühen Vormittag landschaftsfotografisch unbrauchbares Licht. Hier hat sich die Gelegenheit ergeben Landschaft im schlechten Licht fotografisch umzusetzen.
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2011 Jahr des Waldes
Die Reste
einer alten Zirbe, längst wurde dieser Baum bereits
von den Naturgewalten dem Erdboden gleichgemacht.
Nationalpark Nockberge © Herbert Koeppel
Diese Woche möchte ich eine kleine Auswahl an Baumbildern, die sich vom Nationalpark Nockberge, die Urfahrwände in Linz, die Langbathseen bis zum Wienerwald erstreckt zeigen. Bäume haben in unseren Breiten, wo das Klima durch Wind und Wetter, Sonne, Schnee und Regen und durch unsere ausgeprägten Jahreszeiten ein vielseitiges Gesicht und kommen praktisches in jedem Winkel von Österreich vor.
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Nach heftigen
Stürmen liegen im dichten Wald bei Mauerbach viele
Buchen kreuz und quer @ Herbert Koeppel
Das Jahr 2011 wurde von den Vereinten Nationen mit
der Resolution 61/193 zum Internationalen Jahr der
Wälder erklärt. Ziel ist es, das Bewusstsein und
Wissen um die Erhaltung und nachhaltige Entwicklung
aller Arten von Wäldern zum Nutzen heutiger und
künftiger Generationen zu fördern. Der Wald ist ein
wichtiger natürlicher Lebensraum, ein wertvolles
Naturerbe, unverzichtbare Ressource für die Menschen.
Er hat viele Gesichter, seine Funktionen haben
weitreichende Bedeutung auf nahezu alle Bereiche
unseres Lebens: Der Wald prägt ganze Landschaften,
ungezählten Tieren und Pflanzen ist er Heimat und
Refugium, er schützt Klima, Wasser und Boden, er
liefert uns den umweltfreundlichen, nachwachsenden
Rohstoff Holz, er gibt Arbeit, Erholung und
Naturerleben und er ist Teil unserer Mythen und
Märchen.
Als ein in Wien lebender Naturfotograf habe ich
natürlich einen starken Bezug zum Wald, nämlich zum
Wald der Wiener - dem Wienerwald.
Der Tauglbach - Die Entdeckung einer wilden Bachlandschaft - Besuch 2 - 2011
Seit einigen Jahren besuche ich nun den Tauglbach und muss bemerken, man merkt als Mensch doch auch Veränderungen - wenn man genau hinsieht. Da liegen hier ein paar Felsen, die vor einem Jahr noch nicht vorhanden waren, dort ist ein Teil des Felsen durch die Witterung erodiert worden - wenn man genau hinsieht, dann sieht man Veränderungen, die durch das Wasser und die Witterung hervorgerufen werden.
Die Landschaft im Tauglbach ist dynamisch und ausnahmslos vom Wasser und der Witterung bestimmt und geformt.
©
Herbert Koeppel - Februar 2011
Ein niedriger
Wasserstand Ende Februar verschafft hier einen
tieferen Einblick in einen Bereich des Tauglbaches,
die sonst bei höherem Wasserstand nicht einsehbar
ist.
Der Tauglbach - Die Entdeckung einer wilden Bachlandschaft - Besuch 6 - 2010
Als ich Mitte Juni nach einem langen Tag am Tauglbach schon etwas müde und angeschlagen im Hotelzimmer war und ich mittels Internet mir die Entfernung Hotel und Tauglbach heraus gesucht hatte, bin ich doch nochmal mit Gummistiefel und Kamera zum Tauglbach an der Tauglmaut aufgebrochen.
Knapp einen Kilometer sind es bis zur sogenannten "Tauglmaut" gewesen, ein gemütlicher und angenehmer Spaziergang und die Müdigkeit eines langen Taugltages war nach den ersten 100m rasch verflogen. Als ich dann an der Brücke zur Tauglmaut angekommen bin, traute ich meinen Augen nicht - das Bachbett des Tauglbaches war ohne Wasser!
Nicht, dass ich an diesem Tag nicht genug Wasser im Oberlauf der Taugl zum Fotografieren vorgefunden hatte, dort führte die Taugl an diesem Tag mehr als genug Wasser.
Der Tauglbach am Ausgang der Strubklamm. Hier und auch im weiteren Verlauf der Taugl führte der Bach mehr als genug Wasser.
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Die Ötschergräben - Grand Canyon Österreichs Mai 2010

Der Ötscherbach unterhalb der Jausenstation Otscherhias.
Anfang Mai ist es wieder soweit gewesen, der Grand Canyon Österreichs- die Ötschergräben standen wieder auf meinem Fotoprogramm und vom 03.05.-06.05.2010 war auch ein Workshop mit zwei Teilnehmern geplant.
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Der Wienfluss - Natur aus zweiter Hand

Der Wienfluss, knapp unterhalb des Wienerwald-Sees. Aufnahme Mai 2005
Seit ich mich zurück erinnern kann, kenne ich den Wienfluss. Schon als Kind habe ich dort die meisten Sommer meiner Kindheit verbracht. Der Fluss war für mich immer geheimnisvoll. Es gab Fische - vor allem Forellen haben mich damals fasziniert. Wir Kinder zogen damals auch Fische aus dem Bach,die wir Fensterputzer nannten. Selbst Goldfische, die jemand loswerden wollte, haben wir einmal im Wienfluss gefunden. Lesen Sie mehr...
Das Wiener Tierschutzhaus - Zimmerservice bei den Katzen

Bild 22 - Kater Ramses jammert hinter der Glastür und möchte durchgelassen werden.
Zimmerservice bei den Katzen
Ja, im Wiener Tierschutzhaus haben Katzen täglich Zimmerservice.
Wie kann man sich so einen Zimmerservice für Katzen vorstellen? Nun, da wäre erstens mal das Füttern, dann das Wechseln der vielen Katzenkisten und natürlich die Reinigung der einzelnen Katzenräume. An dem Tag als ich hier fotografierte, waren drei Pflegerinnen damit beschäftigt die tägliche Routinearbeit bei den Katzen zu erledigen. Lesen Sie mehr...
Das Wiener Tierschutzhaus

Bild 1 - Die Tierrettung - ein Job für sich.
Wie kommt man als Naturfotograf, der sich eigentlich vorrangig für die Landschaftsfotografie interessiert auf die Idee ein freies Fotoprojekt über ein Tierschutzhaus zu machen? Gut, ich hatte mal einen Kater aus dem Wiener Tierschutzhaus, aber das ist schon eine kleine Ewigkeit her und damals hatte ich für die Fotografie noch nichts übrig.
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Der Tauglbach - Die Entdeckung einer wilden Bachlandschaft - Tour 1 2010
Das Wetter war nicht besonders, man könnte auch sagen es war sehr bescheiden. Dichte Wolken, quasi kein Licht und etwas Schnellfall. Doch der Bach hat auch unter diesen Lichtverhältnissen irgendwie seinen Reiz für mich nicht verloren. Mit von der Partie war wieder Roland Rechberger, der eigentlich bis jetzt immer mit am Tauglbach war.
Es war Rolands Idee , die ich dann bei der Bearbeitung des Bildmaterials am Abend aufgegriffen hatte, da er beim Fotografieren meinte, "Na, das wäre ja heute etwas für Schwarz/Weiss Bilder."
Nun,da ja irgendwie keine Farben an diesem Tag in der Natur zu finden waren, habe ich diese Idee dann auch umgesetzt.

Tauglbach auf der Höhe des
Tauglgries
Die Ötschergräben - Grand Canyon Österreichs
2010 - das Jahr oder besser die Jahreszahl die sich am Computer sehr gut tippen lässt, wird mich heuer sehr oft in
die Ötschergräben führen. Doch halt warum eigentlich ? Nun, da muss ich heute 2009 etwa 10 Jahre zurückgehen.
1999 machte ich mich mit einem meiner langjährigen Freunde Herbert Geiger auf um die Ötschergräben zu erkunden.
Im Mai 1999 bin ich zum erstenmal in der Landschaft der Ötschergräben - des Grand Canyon Österreichs - gewesen und irgendwie haben mich die Ötschergräben seit damals gedanklich nicht mehr losgelassen.
Wir waren damals vor 10 Jahren auch irgendwie in der Hoffnung unterwegs gewesen, einen der Ötscherbären vor die Linse meiner Kamera zu bekommen. Übrigens vor 10 Jahren wurde noch analog fotografiert, falls sich daran noch jemand erinnern kann.
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Der Tauglbach
2008 hat mich diese Gegend sehr beschäftigt und mir, zusammen mit anderen Faktoren, meiner Meinung nach im letzten Jahr die besten Bilder beschert.
Jetzt Anfang Jänner, sind die Bildergebnisse nicht das was ich mir eigentlich vorgestellt habe.
Leider war es bis Anfang Jänner noch nicht kalt genug um die Tauglbachlandschaft in eine Eislandschaft zu verwandeln.
Am Rande des Baches hatten sich zwar teilweise schon ganz beachtliche Eiszapfen gebildet, doch für den Bach selbst, um zuzufrieren, war es längst noch nicht kalt genug.
Erstaunlich ist jedoch manchmal, wie grün das Wasser der Taugl, auch ohne gutem Licht zum Fotografieren, wirken kann.

Nikon D2X, Tamron 11.0-18.0 mm f/4.5-5.6 ,f11, 1s, Polfilter, Stativ,





