Mit der Normalbrennweite rund um das Mauthnerwasser

Vor der massenhaften Verbreitung der Zoomobjektive wurden Spiegelreflexkameras meist zusammen mit einem Normalobjektiv verkauft. Aufgrund der hohen Stückzahlen und der unkomplizierten, optisch oft nahezu symmetrischen Konstruktion sind Normalobjektive die preiswertesten lichtstarken Objektive mit meist ausgezeichneten Abbildungseigenschaften. Gängige Normalobjektive für das Kleinbildformat haben fast immer Anfangsöffnungen von 1:1,8 bis zu 1:1,4.

Bei Spiegelreflexkameras für das Kleinbildformat hat sich eine Brennweite von 50 mm in der Praxis durchgesetzt, obwohl die Diagonale des Aufnahmeformats (24 mm x 36 mm) nur 43,3 mm beträgt. Einzelne Hersteller bezeichneten auch Objektive mit 55 mm bis 60 mm Brennweite noch als Normalobjektiv.

Bei Digitalkameras gilt, unabhängig von der Pixelzahl, entsprechend die Diagonale der lichtempfindlichen Sensorfläche. Bei APS-C/Nikon DX-Format (Sensordiagonale ca. 28 mm) entspricht die Normalbrennweite ungefähr 30 mm.

Für den Blick- oder Sehwinkel mit natürlichem Eindruck, den man von der Szene hat, werden Werte zwischen 45° und 50° angegeben. Die Betrachtung von Fotos führt zum gleichen Eindruck, wenn sie mit gleich großem Bildwinkel aufgenommen wurden. Als Faustformel gilt, dass die Brennweite des Objektivs gleich groß wie die Diagonale des Bildformats sein soll, wobei der Bildwinkel den Wert von etwa 53° hat.

Soviel zum kurzen technischen Hintergrund, was eine Normalbrennweite ist. Leider ist diese Brennweite mittlerweile bei vielen Fotografen - vor allem bei den Hobbyfotografen eigentlich so gut wie nicht mehr in Verwendung. Standard-Zooms wie z.B. das 18-55, das es ja bei allen Herstellern gibt hat diese Optik weitgehend verdrängt. Doch gerade die Lichtstärke und das daraus verbundene Spiel mit der offenen Blende bietet bei der Bildgestaltung wesentlich mehr Möglichkeiten. Zu erwähnen ist noch wie leicht diese Optiken oft sind, das AF-S NIKKOR 35 mm 1:1,8G fällt bezüglich des Gewichts anbelangt an meiner Nikon D2Xs gar nicht auf. Lesen Sie mehr...
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Das Mauthnerwasser und die Praterauen

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Blick in die teilweise sehr dichten Praterauen in der Nähe des Mauthnerwassers. © Herbert Koeppel

Das Mauthnerwasser ist im letztn Jahr einer meiner Lieblingsplätze zum Thema Natur in der Stadt in Wien geworden.
Ein Hauch von Donauauen-Feeling mit allem was dazu gehört kommt auf, wenn man eine Wanderung um das Mauthnerwasser macht. Jede Menge Totholz, Wasservögel, Amphibien und sogar der Biber tummeln sich hier in einem Reststück der ehemaligen Donauauen mitten in Wien.

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Das Mauthnerwasser

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NIKON D2Xs, AF-S Zoom-Nikkor 24-85mm f/3.5-4.5G IF-ED @ 1/320s, f/4, ISO 100 @ Herbert Köppel

Der Prater und der letzte Rest der Praterauen ist grün geworden, der Frühling hat Einzug gehalten. Das Mauthnerwasser leuchtet nun in allen Grünschattierungen die der Frühling zu bieten hat. Wenn man am Mauthnerwasser entlang geht, hört, sieht und riecht man den Frühling.
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Das Mauthnerwasser

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Der Anfang des Mautnerwassers, März 2010

Der Prater in Wien war einst ein Auengebiet, so wie die Lobau. Sehr viel ist davon nicht mehr geblieben. Das Mauthnerwasser blieb als letzter Rest einer ursprünglichen Auenlandschaft mitten in der Grossstadt Wien und es liegt nicht allzu weit vom Praterstern entfernt.

Rund um das Mauthnerwasser kann die Natur in Ihrer eigentümlichsten Art erlebt werden. Das enge Nebeneinander von Wald und Gewässer ist mitten in Wien ein Lebensraum für gefährdete oder vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten.
Diese Landschaft ist einzigartig mitten in Wien.
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