Der Tauglbach - Die Entdeckung einer wilden Bachlandschaft - April 2011
Dienstag., 12.April 2011
Landschaftsfotografie
benötigt Licht, weiches warmes Licht. Licht, wie es
um die Zeit des Sonnenaufganges oder
Sonnenunterganges gibt. Hartes Licht - wie um die
Mittagszeit, damit kann ein Landschaftsfotograf
nichts anfangen.
Mein Zugang zur Schwarz/Weiss-Fotografie ist immer etwas farblos gewesen. Mir hat dabei in der Naturfotografie einfach die Farbe gefehlt. Ist das schöne Licht erstmal weg, dann hat man harte Schatten, die Farben sind oft knallig und viel zu kräftig - alles keine guten Voraussetzungen um eine Landschaft im schönsten Licht darzustellen.
Harte Schatten, knallige Kontraste - nun irgendwie sind da doch gute Bedingungen um Landschaft mal monochrom - also einfärbig aufzunehmen.
Beim letzten Besuch am Tauglbach hat sich diese Gelegenheit geboten. In tiefen Klammen kommt eigentlich sehr oft kein brauchbares Licht - steht die Sonne aber hoch genug, dann kommt meist schon am frühen Vormittag landschaftsfotografisch unbrauchbares Licht. Hier hat sich die Gelegenheit ergeben Landschaft im schlechten Licht fotografisch umzusetzen.
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Mein Zugang zur Schwarz/Weiss-Fotografie ist immer etwas farblos gewesen. Mir hat dabei in der Naturfotografie einfach die Farbe gefehlt. Ist das schöne Licht erstmal weg, dann hat man harte Schatten, die Farben sind oft knallig und viel zu kräftig - alles keine guten Voraussetzungen um eine Landschaft im schönsten Licht darzustellen.
Harte Schatten, knallige Kontraste - nun irgendwie sind da doch gute Bedingungen um Landschaft mal monochrom - also einfärbig aufzunehmen.
Beim letzten Besuch am Tauglbach hat sich diese Gelegenheit geboten. In tiefen Klammen kommt eigentlich sehr oft kein brauchbares Licht - steht die Sonne aber hoch genug, dann kommt meist schon am frühen Vormittag landschaftsfotografisch unbrauchbares Licht. Hier hat sich die Gelegenheit ergeben Landschaft im schlechten Licht fotografisch umzusetzen.
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Comments
Der Tauglbach - Die Entdeckung einer wilden Bachlandschaft - Besuch 2 - 2011
Montag., 21.Februar 2011
Der Tauglbach,
jedes mal für mich ein Erlebnis. Geologische
Veränderungen passieren meist so langsam, dass man
als Mensch die Veränderungen eigentlich gar nicht
mitbekommt.
Seit einigen Jahren besuche ich nun den Tauglbach und muss bemerken, man merkt als Mensch doch auch Veränderungen - wenn man genau hinsieht. Da liegen hier ein paar Felsen, die vor einem Jahr noch nicht vorhanden waren, dort ist ein Teil des Felsen durch die Witterung erodiert worden - wenn man genau hinsieht, dann sieht man Veränderungen, die durch das Wasser und die Witterung hervorgerufen werden.
Die Landschaft im Tauglbach ist dynamisch und ausnahmslos vom Wasser und der Witterung bestimmt und geformt.
Seit einigen Jahren besuche ich nun den Tauglbach und muss bemerken, man merkt als Mensch doch auch Veränderungen - wenn man genau hinsieht. Da liegen hier ein paar Felsen, die vor einem Jahr noch nicht vorhanden waren, dort ist ein Teil des Felsen durch die Witterung erodiert worden - wenn man genau hinsieht, dann sieht man Veränderungen, die durch das Wasser und die Witterung hervorgerufen werden.
Die Landschaft im Tauglbach ist dynamisch und ausnahmslos vom Wasser und der Witterung bestimmt und geformt.
©
Herbert Koeppel - Februar 2011
Ein niedriger
Wasserstand Ende Februar verschafft hier einen
tieferen Einblick in einen Bereich des Tauglbaches,
die sonst bei höherem Wasserstand nicht einsehbar
ist.
Der Tauglbach - Die Entdeckung einer wilden Bachlandschaft - Besuch 6 - 2010
Montag., 26.Juli 2010
Wenn
der Bach wieder kommt...
Als ich Mitte Juni nach einem langen Tag am Tauglbach schon etwas müde und angeschlagen im Hotelzimmer war und ich mittels Internet mir die Entfernung Hotel und Tauglbach heraus gesucht hatte, bin ich doch nochmal mit Gummistiefel und Kamera zum Tauglbach an der Tauglmaut aufgebrochen.
Knapp einen Kilometer sind es bis zur sogenannten "Tauglmaut" gewesen, ein gemütlicher und angenehmer Spaziergang und die Müdigkeit eines langen Taugltages war nach den ersten 100m rasch verflogen. Als ich dann an der Brücke zur Tauglmaut angekommen bin, traute ich meinen Augen nicht - das Bachbett des Tauglbaches war ohne Wasser!
Nicht, dass ich an diesem Tag nicht genug Wasser im Oberlauf der Taugl zum Fotografieren vorgefunden hatte, dort führte die Taugl an diesem Tag mehr als genug Wasser.
Der Tauglbach am Ausgang der Strubklamm. Hier und auch im weiteren Verlauf der Taugl führte der Bach mehr als genug Wasser.
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Als ich Mitte Juni nach einem langen Tag am Tauglbach schon etwas müde und angeschlagen im Hotelzimmer war und ich mittels Internet mir die Entfernung Hotel und Tauglbach heraus gesucht hatte, bin ich doch nochmal mit Gummistiefel und Kamera zum Tauglbach an der Tauglmaut aufgebrochen.
Knapp einen Kilometer sind es bis zur sogenannten "Tauglmaut" gewesen, ein gemütlicher und angenehmer Spaziergang und die Müdigkeit eines langen Taugltages war nach den ersten 100m rasch verflogen. Als ich dann an der Brücke zur Tauglmaut angekommen bin, traute ich meinen Augen nicht - das Bachbett des Tauglbaches war ohne Wasser!
Nicht, dass ich an diesem Tag nicht genug Wasser im Oberlauf der Taugl zum Fotografieren vorgefunden hatte, dort führte die Taugl an diesem Tag mehr als genug Wasser.
Der Tauglbach am Ausgang der Strubklamm. Hier und auch im weiteren Verlauf der Taugl führte der Bach mehr als genug Wasser.
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Der Tauglbach - Die Entdeckung einer wilden Bachlandschaft - Tour 1 2010
Donnerstag., 07.Januar 2010
Der Tauglbach
ist in den letzten Jahren von mir immer wieder
fotografisch heimgesucht worden. Dieses Jahr zählt
der Tauglbach zu meinen BIG 4 Fotoprojekten und aus
diesem Grund musste ich dem Tauglbach gleich am
Anfang des Jahres einen Besuch abstatten.
Das Wetter war nicht besonders, man könnte auch sagen es war sehr bescheiden. Dichte Wolken, quasi kein Licht und etwas Schnellfall. Doch der Bach hat auch unter diesen Lichtverhältnissen irgendwie seinen Reiz für mich nicht verloren. Mit von der Partie war wieder Roland Rechberger, der eigentlich bis jetzt immer mit am Tauglbach war.
Es war Rolands Idee , die ich dann bei der Bearbeitung des Bildmaterials am Abend aufgegriffen hatte, da er beim Fotografieren meinte, "Na, das wäre ja heute etwas für Schwarz/Weiss Bilder."
Nun,da ja irgendwie keine Farben an diesem Tag in der Natur zu finden waren, habe ich diese Idee dann auch umgesetzt.
Das Wetter war nicht besonders, man könnte auch sagen es war sehr bescheiden. Dichte Wolken, quasi kein Licht und etwas Schnellfall. Doch der Bach hat auch unter diesen Lichtverhältnissen irgendwie seinen Reiz für mich nicht verloren. Mit von der Partie war wieder Roland Rechberger, der eigentlich bis jetzt immer mit am Tauglbach war.
Es war Rolands Idee , die ich dann bei der Bearbeitung des Bildmaterials am Abend aufgegriffen hatte, da er beim Fotografieren meinte, "Na, das wäre ja heute etwas für Schwarz/Weiss Bilder."
Nun,da ja irgendwie keine Farben an diesem Tag in der Natur zu finden waren, habe ich diese Idee dann auch umgesetzt.

Tauglbach auf der Höhe des
Tauglgries
Der Tauglbach
Sonntag., 04.Januar 2009
Der Silvester
ist vorbei und das neue Jahr hat begonnen, mein
erstes fotografisches Ziel 2009 ist wieder mal der
Tauglbach.
2008 hat mich diese Gegend sehr beschäftigt und mir, zusammen mit anderen Faktoren, meiner Meinung nach im letzten Jahr die besten Bilder beschert.
Jetzt Anfang Jänner, sind die Bildergebnisse nicht das was ich mir eigentlich vorgestellt habe.
Leider war es bis Anfang Jänner noch nicht kalt genug um die Tauglbachlandschaft in eine Eislandschaft zu verwandeln.
Am Rande des Baches hatten sich zwar teilweise schon ganz beachtliche Eiszapfen gebildet, doch für den Bach selbst, um zuzufrieren, war es längst noch nicht kalt genug.
Erstaunlich ist jedoch manchmal, wie grün das Wasser der Taugl, auch ohne gutem Licht zum Fotografieren, wirken kann.

Nikon D2X, Tamron 11.0-18.0 mm f/4.5-5.6 ,f11, 1s, Polfilter, Stativ, Lesen Sie
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2008 hat mich diese Gegend sehr beschäftigt und mir, zusammen mit anderen Faktoren, meiner Meinung nach im letzten Jahr die besten Bilder beschert.
Jetzt Anfang Jänner, sind die Bildergebnisse nicht das was ich mir eigentlich vorgestellt habe.
Leider war es bis Anfang Jänner noch nicht kalt genug um die Tauglbachlandschaft in eine Eislandschaft zu verwandeln.
Am Rande des Baches hatten sich zwar teilweise schon ganz beachtliche Eiszapfen gebildet, doch für den Bach selbst, um zuzufrieren, war es längst noch nicht kalt genug.
Erstaunlich ist jedoch manchmal, wie grün das Wasser der Taugl, auch ohne gutem Licht zum Fotografieren, wirken kann.

Nikon D2X, Tamron 11.0-18.0 mm f/4.5-5.6 ,f11, 1s, Polfilter, Stativ,





