Es ist keine Kunst, es ist einfach nur Photographie...

Workshops, Corona-Virus, die Ausgangsbeschränkung und ein altes Projekt

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Workshops & Corona
Nachdem ich in den letzten Tagen die Berichterstattung hier in Österreich rund um das Coronavirus, inklusive heute genauestens verfolgt hatte, ist es aus Gründen der Vernunft schon klar gewesen, dass ein Großteil meiner Tätigkeit rund um meine Workshops in nächster Zeit ruhen wird. Die aktuellen Daten, die exponentielle Steigerung der Ausbreitung von Corona und ein Blick in die Nachbarländer sprechen ja auch selbst gegen einen Einzelworkshop. Sieht man sich die Zahlen auf der ORF-Webseite an, dann hat Oberösterreich in Sachen Corona mittlerweile auch schon Wien überholt. All diese Dinge und dadurch dass man selbst einfach etwas zur Reduzierung der Auswirkungen von Corona tun kann, indem man einfach mal eine zeitlang sowenig wie möglich tut, liegen meine Workshop-Tätigkeiten logischerweise mal für die nächste Zeit auf Eis.

Das ist natürlich für mich auch eine neue Erfahrung, denn seit vielen Jahren hat die „Workshoperei“ eigentlich immer einen Großteil meiner Zeit beansprucht. Wobei ich dabei auch erwähnen muss, dass es vor einigen Jahren auch schon mal zu viele Workshops waren. Eine Tatsache, die dazu geführt hat diesen Aspekt zu überdenken und der eigenen Fotografie seit damals wieder mehr Zeit zuzugestehen.

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Mehr Ruhe und Zeit für die eigene Fotografie werde ich in den nächsten Tagen/Wochen also auf alle Fälle haben, soviel steht mal fest. Doch auch mehr Zeit um Projekte und ähnliches, mal ohne Unterbrechungen und in Ruhe durchzudenken, sowie auch neue Ideen weiterzuentwickeln und auch um eventuell alte Projekte wieder aufzunehmen, wird sich finden.

Ein altes Projekt
Die österreichischen Ausgangsbeschränkungen, die ab Montag, 16/3/2020 gelten, brachten mir eben ein altes fotografisches Projekt wieder ins Bewusstsein, ein Projekt das von mir in letzter Zeit sehr vernachlässigt worden war. Es geht mir dabei um die Serie „Taunleiten - Hinter dem Haus“. Vor knapp fünf Jahren ging mir der landschaftliche Teil, der Wald und die Wege hinter dem Haus für ein fotografisches Projekt durch den Kopf. Seit ich in Oberösterreich wohne, habe ich die Gegend hinter unserem Haus immer wieder zum Laufen und zum spazieren gehen, alleine (damals noch mit Hund) oder zu zweit genutzt. Selbstverständlich waren bei diesen Gelegenheiten auch oft eine Kamera mit dabei.

Irgendwann ist mir dann die Idee gekommen, diese Landschaft als Übungsraum für die eigene Fotografie zu nutzen und an mir selbst herauszufinden ob ich in der selben Landschaft, im selben Wald und auf den immer vermeintlich gleich aussehenden Wegen, es schaffe für mich neue Motive und Sichtweisen zu finden. Damit war damals für mich das Projekt „Taunleiten - Hinter dem Haus“ geboren. Die letzten Bilder dort sind allerdings schon vor einer ganzen Weile entstanden, genauer gesagt vor fast einem halben Jahr. So schnell vergeht die Zeit und man verliert die (Motiv)Möglichkeiten, die eigentlich direkt in meinem Fall hinter der Haustür liegen, aus den Augen.

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Nun, werden es mir die ab morgen wirksamen Ausgangsbeschränkungen möglich machen, mich einige Tage hintereinander wieder mit dieser Landschaft und meinem Projekt zu beschäftigen. Nicht, dass das ohne die ganze Coronavirus Sache nicht auch möglich gewesen wäre. Aber in der nächsten Zeit habe ich keine Termine und die Zeit wäre durch eine Wiederbelebung dieser Sache durchaus für mich vernünftig genutzt und aus dem Haus komme ich damit auch. Die Gefahr auf Menschenansammlungen in dieser Landschaft zu stossen ist eigentlich nicht gegeben und meine Exkursionen zu diesem Projekt fallen eindeutig unter die „Spaziergänge“ bei denen ab Montag in Österreich geltenden Ausgangsbeschränkungen.

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Dabei möchte ich mich auch auf die analoge SW-Fotografie beschränken. Warum? Übung macht den Meister und Übung in der analogen Fotografie kann ich noch jede Menge gebrauchen. Angefangen von der praktischen Fotografie bis hin zum Entwicklen von Film und Papierbildern. Unfreiwillig hat mir diese ganze Sache rund um den Corona-Virus jetzt dafür Zeit verschafft, also nutze ich diese um mich weiter in die analoge Schwarz-Weiss Fotografie zu vertiefen.

Bleibt´s Gesund...

Eurer Herbert


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