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Irgendwie verleitet alles im digitalen Bereich dazu die Dinge zu übertreiben. Die fotoelektrische, vulgo digitale Fotografie ist dabei keine Ausnahme - eher ist sie wahrscheinlich eines der besten Beispiele dafür, wie wir es bei der Nutzung von digitalen Mittel meist ziemlich gut schaffen, zu übertreiben. Letztens war ich mit einer kleinen Gruppe von begeisterten Fotografen im Nationalpark Gesäuse unterwegs - natürlich digital…


Moderne Technologie lenkt ab und zieht vor allem unsere Aufmerksamkeit weg von dem was vor uns liegt - weg vom Wesentlichen. Der Blick durch den Sucher einer Kamera hat aber die Chance uns wieder zur Gegenwart zu bringen.Eine Kamera kann helfen, die Dinge besser und klarer zu sehen und mit mehr Aufmerksamkeit zu betrachten.



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Ohne PKW wird es schwierig sich im Rahmen eines Workshops im Nationalpark Gesäuse mit den Teilnehmern von einem Ort zum Nächsten zu bewegen. Liegen doch die verschieden Foto-Lokations mehr oder weniger weit auseinander. Eine kleine Workshop-Gruppe ist da nicht nicht für den Workshops total ideal, sondern auch gut um mit den Teilnehmern in einem einzigen Fahrzeug unterwegs sein zu können.


Aus dem letzten Jahr, im Sommer haben es nun doch noch einige Aufnahme geschafft aufs Papier zu kommen. Bei allen waren einige Prints und hinterher da und dort einige Korrekturen notwendig um damit zufrieden zu sein.



Mehr zu diesen Prints Lebendes Totholz, Half ...



Der Knöterich ist eigentlich eine Problempflanze, trotzdem hat mich im Laufe der Zeit die Textur und Oberfläche dieser stark wuchernden Pflanze immer wieder fasziniert.Eigentlich kommt diese bei uns unbeliebte Pflanze aus dem östlichen Asien wie Japan, China und Korea. In allen anderen Erdteilen gilt der Knöterich auch als Neophyt. Damit werden Pflanzen bezeichnet, die sich an Orten ansiedeln und ausbreiten, an denen sie ursprünglich nicht heimisch waren.


Meine eigene Fotografie ist in den vergangen Jahren sehr selektiv geworden. Die wenigsten meiner Aufnahmen schaffen es die erste Hürde, die der Selektion zu nehmen. Beim Trennen der Guten von Schlechten, bleibt in der Regel oft kaum eine Handvoll übrig. Für manchen Fotografen mag das eigenartig sein, wenn nach dem Fotografieren nur sehr, sehr wenige aber auch manchmal gar keine Aufnahmen den ersten Blick darauf, die Auswahl überstehen.


Ein Zen-Moment. Ich weiss nicht mehr wann genau in den letzten Jahren, wenn ich für mich selbst mit einer Kamera unterwegs bin, die Haltung der absichtslosen Photographie entstanden ist. Es bedeutet einerseits für mich, kein bestimmtes Motiv in meiner Vorstellung aufnehmen zu müssen und andererseits bedeutet es für mich auch vollkommen damit zufrieden zu sein mal gar keine Bild zu machen.


In gut einem Monat findet eventuell mein Workshop „Forms of Xeis“ im Nationalpark Gesäuse statt. Eventuell bedeutet in diesem Fall, wenn sich noch Teilnehmer:Innen finden, dann steht einem gemeinsamen Wochenende in Sachen SchwarzWeiss Fotografie nichts mehr im Wege. Nun, die Zeit wird es zeigen. Vor etwa fünf Jahren hatte ich im Rahmen des damaligen Fotofestival Gesäuse die Gelegenheit einen Überblick über meine bisherige Photographie im Gesäuse zu zeigen.




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© Herbert Koeppel